Do It Yourself – Holzschild im Shabbystil

Vor einigen Wochen haben es vielleicht einige schon auf Instagram gesehen. Das kleine Holzschildchen, das nun im Café Tapas steht. Natürlich selbstgemacht, was denn auch sonst. Dabei handelt es sich jedoch nicht um ein stinknormales Schild, das wäre ja langweilig. Das Schild ist auf alt gemacht, im sogenannten Shabbystil, mit einer Hauptfarbe, bei mir weiß, und eine Farbe, die den Shabbylook erzeugt, hier ist es schwarz. Wenn ihr wissen möchtet, wie einfach und mit wenigen Schritten man dieses Schild ganz individuell selbst machen kann, zeige ich euch in diesem Blog!

Zuerst braucht ihr mal:

  • Ein Stück Holz, in einer beliebigen Größe
  • schwarze und weiße Farbe, oder eine Farbe eurer Wahl, inklusive Pinsel und Bleistift
  • Teelichter und Feuerzeug
  • Schleifpapier
  • normales Papier

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Sucht euch einen Spruch eurer Wahl, ein Gedicht, das euch viel bedeutet, oder eurer Lieblingswort – ihr könnt nehmen, was ihr möchtet! Ich habe bei meinem Schild meine eigene Schrift genommen, ihr könnt euch jedoch auch in der Größe eures Schildes euren Text oder euer Wort ausdrucken. Dann malt ihr einfach mit einem weichen Bleistift ganz über die Rückseite, diese könnt ihr dann ganz einfach später abpausen.

Habt ihr einen Spruch, nehmt ihr euer Holz und malt erstmal an den Stellen, an denen kein Text stehen soll, mit der Farbe, die ihr als „Kratzer“ verwenden möchtet, zum Beispiel schwarz. Während alles trocknet, könnt ihr das Teelicht anzünden, denn von dem brauchen wir das Wachs. Ist es flüssig genug, pustet die Kerze aus und nehmt einen extra Pinsel und malt mit den Wachs über die schwarzen Stellen. Danach malt ihr mit der Hauptfarbe darüber, am besten öfter, damit alles gut deckt. Wenn alles getrocknet ist, legt das Papier mit euren Text auf das Holz zum Abpausen oder schreibt mit eurer eigenen Schrift und zeichnet ihn mit Bleistift nach. Die Buchstaben werden dann mit der schwarzen Farbe ausgemalt. Jetzt wartet ihr wieder, bis alles schön trocken ist. Danach schleift ihr an den Stellen, die ihr schwarz gemalt habt, so viel weiße Farbe ab, wie ihr möchtet. Außer natürlich an der Schrift ;)

Durch das Wachs geht die obere Farbe ganz leicht ab und erzeugt noch einen matten Eindruck, genau was man mit Shabby erreichen möchte.

Schon ist euer Schildchen fertig! Ihr könnt es jetzt noch mit Klarlack besprühen, wenn ihr möchte, dann glänzt es etwas und die Farbe hält sich besser. Außerdem kann man noch dicke Seile an der Rückseite befestigen, um es aufzuhangen.
So, nun habt ihr euch ein wunderschönes, eigenes Schild gebastelt! Die Schilder sind einfach super zum Verschenken für jeden Anlass und man kann sie in allen verschiedenen Variationen, Größen, Farben und Sprüchen herstellen! Viel Spaß beim Nachmachen!

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Eva und Christoph – Pärchenshooting

Eines der großen Lehren in diesem Leben hat sich mir bis jetzt immer bestätigt: Es gibt keine Zufälle!
Das ist auch ein großer Teil meiner eigenen Lebensauffassung. Alles hat irgendwie einen Sinn, auch wenn er für uns in schlechten Momenten, oder manchmal auch Jahre später nicht erkennbar ist. Was soll man groß drüber nachdenken? Tut man das, verpasst man die Gegenwart, verklemmt sich in seinen Gedanken und erkennt das Schöne, das gerade just in diesem Moment an einem vorbeiläuft, nicht mehr. Weiterlaufen, weiter denken, an sich selbst denken. Das Leben hüpft immer weiter und du hüpfst mit.

Die Geschichte dieser beiden Verliebten hat so einen ähnlichen Hintergrund. Dass zwei einzelne Menschen in diesem riesigen Land, auf dieser riesigen Kugel namens Erde sich treffen, bei einer unendlich großen Anzahl an Menschen, an Individuen, die überall sein können… Das ist wahnsinnig faszinierend. Es ist einfach wunderbar, zwei Menschen festzuhalten, die sich trotz riesiger Entfernung getroffen haben und sich nun so nah wie noch nie sind.

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Danke, ihr beiden faszinierenden Wesen!

Granny is back – Entfesseltes Bandshooting mit Nostalgie + Outtakes

Eine Menge Spass und viel Interessantes und Neues gab es vor einigen Wochen beim Shooting mit der jungen Band „Granny is back!“. Mit ner ziemlich coolen Location und den perfekten Menschen und Bandmitgliedern dazu freute ich mich wahnsinnig auf das Shooting. Die Location hatte die Band selbst organisiert. Passend zum Namen der Band war diese ein bisschen retro und nostalgisch – ein altes Wohnzimmer mit einer völlig aus der Mode gekommenen Couch, alten Vorhängen, Retrofernseher, Plattenspieler, vergilbten Büchern, antiken Möbeln und alten Lampen – einfach der perfekte Omi-Style!
Nach normalen Bandfotos, wie die fünf „Grannies“ auf die Bühne gehen würden, schlüpften sie selbst in die Retro-Rolle! Vintagekleider und elegante Klamotten wurden angezogen – was dem ganzen noch mehr Charme verlieh.
Da das Wohnzimmer Teil des Fluchthauses in Weiden war, in dem es mehrere verschiedene Areas gibt (Mehr Infos dazu findet ihr hier) war es dort ziemlich dunkel. Alle Aufnahmen wurden deshalb mit einem oder zwei Blitzen geblitzt. Doch das passt einfach super zu der Atmosphäre im Raum! Ich bin begeistert von den Ergebnissen und der Wirkung der fünf Bandmitglieder, die voll gut drauf waren, während des Shootings! Genauso wie der Besitzer der Räumlichkeiten, der uns immer geholfen hat und noch dazu eine tolle, entspannte Stimmung hatte! Vielen Dank für die super Location! Und die coolen Outtakebilder!
Mit so viel Spaß und entspannten Menschen ist es einfach toll zusammen zu arbeiten. Hoffentlich wird es davon in meiner fotografischen Laufbahn noch viele mehr geben.


Granny is back findet ihr hier

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Und hier noch einige Outtakes! Fotografin auf Tisch für eine bessere Perspektive ist da keine Seltenheit! Und am Ende gabs natürlich wieder ein Selfie! :)

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DIY: Kommodenanstrich

Als ich in meine eigene Wohnung gezogen bin, voller Tatendrang, gestalterischer Lust und Kreativität, hatte ich unendlich viele Ideen, wie ich meine kleinen Zimmerchen dekorieren wollte, wo was steht, wie viel davon selbstgemacht und gebaut wurde und und und. Viele Ideen davon wurden leider nicht umgesetzt, was jetzt nicht unbedingt an der Umsetztung, Zeit oder Kreativität lag, sondern viel mehr am Geld. Deshalb waren viele Möbel zersägte Paletten und alte Kommoden und Schränke, die ich bei meiner Tante oder Eltern gefunden hatte und bei ihnen nur nutzlos im Keller oder Dachboden herum standen. Zugegeben, ich mochte diesen alten Charme schon ein bisschen. Und eine Kommode passte mit ihrem alten, etwas dunklen Holz auch super in mein Wohnzimmer, das mit Paletten, einer alten Leiter und Weinkisten an den Wänden geschmückt war. Dort verbrachte sie eine Weile, hielt meine Bücher und Krimskrams, alles was man so nicht brauchte und keinen Plan hatte, wohin damit.
Bis sie mir irgendwann auf den Keks ging, denn eigentlich war sie total nutzlos, es war nichts Wichtiges darin.
Das Kommödchen musste weg. Aber kreative Menschen können nicht einfach Dinge wegschmeisen. Deshalb fuhr ich in den Baumarkt, kaufte mir wunderschöne, lichtgraue Farbe, Klarlack und Anlauger. Abends nach der Arbeit laugte ich das Holz an, damit es die neue Farbe schön aufnahm und ich nicht schleifen musste. Das war im dritten Stock eines Miethauses bisschen… doof. Da einfach nur Farbe aufs Holz klatschen ein bisschen langweilig war, strich ich erst einige Bereiche mit schwarzer Farbe an. Nachdem diese getrocknet war, kam durch ein Teelicht Wachs darüber. Danach erst die graue Farbe. Nach zwei Anstrichen schliff ich an den Stellen mit der schwarzen Farbe das Grau weg. So erhielt ich einen tollen Shabby Vintage Look! Mit den passenden Möbelknauf war die Kommode nach einem schönen Klarlackanstrich perfekt! In schönen lichtgrau strahlte das aufgepeppte Möbelstück nun auch bei einem neuen Besitzer. Schließlich musste das gute Stück raus aus meiner Wohnung!

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Leider nur ein Handybild. So sah die Kleine vor dem Anstrich aus.

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Und da strahlt sie in neuer Pracht!

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Hannah – Herbstfarben

In diesem triste Ende-Dezember-Grau möchte ich euch heute ein bisschen Farbe schenken! Das Shooting ist schon ein Weilchen her, wie man vielleicht auch an den herbstlichen Farben erkennen kann. Die liebe Hannah und ich haben eines schönen Vormittags ein paar schöne Portraits aufgenommen. Riesenglück hatten wir auch mit der Sonne! Da ich bei vielen Shootings oft das Pech habe, dass wir sie verschieben müssen oder bei leichten Nieselregen fotografieren, der hoffentlich aufhört und es hin und wieder tut, habe ich mich rieeeesig gefreut, als beim ersten Mal gleich die Sonne wunderbar und hell vom Himmel schien und wir auch tolle Aufnahmen im Gegenlicht zaubern konnten!
Hannahs wunderschöne Haare leuchteten und glitzerten auch wunderbar im Sonnenlicht. Seht selbst.

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Sonnenblumen – Shooting mit Lena

Was man viel zu selten tut? Spaziergänge alleine, nur mit sich selbst. Vielleicht nimmt man noch sein Ich mit. Einfach sitzen, zu sehen. Beobachten.
Nicht zu denken. Akzeptieren.
Was müssen wir denn nur so viel überlegen? Über was müssen wir nachdenken? Müssen wir wirklich? Kann man nicht einfach mal den Kopf ausschalten, die ganze Logik hinter irgendetwas vergessen? Es muss nicht alles logisch sein. Manchmal kann es einfach nur mal schön sein. Denken würde es kaputt machen…

Lena

Lena

Lena

Lena

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Lena

Vielen Dank, liebe Lena, für den schönen Tag und den leckeren Tee!

1000 km Entfernung – Pärchenshoot in Regensburg

Einige Wochen ist es schon her, wo ich Constance und Edouard in Regensburg fotografiert habe. Nun teile ich endlich mit euch die Bilder!
Durch Zufall kam das süße Pärchen auf meine Seite und nur einige Wochen später habe wir auch schon den Termin zu Shooting ausgemacht. Da war es einfach perfekt, dass ich Schule immer in Regensburg habe – denn auch mit Stadt als Kulisse wollte ich schon lange einmal fotografieren!

Liebe kennt keine Grenzen, keine Entfernungen. Liebe ist einfach da, kommt, wann sie möchte, streichelt in einem Moment deine Wange, und schlägt dir im anderen mitten ins Gesicht. Liebe ist unberechenbar und doch so wunderbar.

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